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Depressive Menschen brauchen Hilfe, damit sie in das bunte Leben zurückfinden. Das muss aber nicht Fluoxetin sein.

FORTSETZUNG:

In einem seiner aktuellen, wie immer spannend zu lesenden Artikel nimmt Prof. Harald Walach das Thema „Homöopathie und Antidepressiva“ unter die Lupe. Er zeigt auf, wie gering die nachgewiesenen Effekte der selektiven Serotonin-Wiederaufnahmehemmer wie Fluoxetin sind und dass selbst diese z.T „nur dadurch zustande kommen, dass die Autoren sich nicht an ihr eigenes Protokoll gehalten“ haben.

Zurückfinden in das bunte Leben

Detailliert und dennoch kompakt stellt Walach dann zwei Studien vor, in denen homöopathische Behandlungen (mit individuell gewählten Mitteln) gegen Fluoxetin und Placebo getestet wurden. Beide Studien waren „verblindet und methodisch sauber“, entsprachen also hohen wissenschaftlichen Standards, und beide wurden in Lateinamerika durchgeführt, wo die Homöopathie in vielen Ländern einen hohen Stellenwert besitzt.

Das Fazit: „Bei Depression ist klassische Homöopathie mindestens genauso gut wie Fluoxetin.“ Im Grunde wissen wir Homöopathen es ja ohnehin – doch die eigene Erfahrung wissenschaftlich nachgewiesen zu bekommen, ist doch sehr schön.

 

 

https://www.xn--homopathie-forschung-59b.info/depression/

Macías-Cortés EdC, Llanes-González L, Aguilar-Faisal L, Asbun-Bojalil J. Individualized Homeopathic Treatment and Fluoxetine for Moderate to Severe Depression in Peri- and Postmenopausal Women (HOMDEP-MENOP Study): A Randomized, Double-Dummy, Double-Blind, Placebo-Controlled Trial. PLOS ONE 2015; 10(3): e0118440.

Adler UC, Paiva NMP, Cesar AT, et al. Homeopathic individualized Q-potencies versus fluoxetine for moderate to severe depression: double-blind, randomized non-inferiority trial. eCAM 2009; doi:10.1093/ecam/nep114.

 

Abbildungen:
- Vincent van Gogh (1853-1890), La Berceuse, 1889, Ausschnitt
- Frauen: www.pixabay.com