Woher kommen wissenschaftliche Studien? Aus den Forschungsstätten dieser Welt. Oder aber aus dem forschungsfreien Raum einer „Papiermühle“.

FORTSETZUNG:

Gerne weisen wir in unseren Newslettern auf interessante Forschungsergebnisse hin. Wir benennen die Quellen – überprüfen können wir nichts. Sollte etwas nicht mit rechten Dingen zugehen, wäre das schade für uns und unsere Leserschaft. Für Wissenschaftler, die die Angaben in ihre eigene Forschung einbeziehen, kann es ein echtes Problem sein.

Kann?

Wie die Autoren des Blogs „For better Science“ berichten, bieten chinesische Agenturen druckreife „Forschungs“berichte aus der Medizin an, incl. Bildmaterial. Nur eben ohne Forschung, dafür mit gefälschten Abbildungen. Solche Paper schaffen es zum Teil trotz Peerreviewing in renommierte, internatioinal gelesene Journals.

Vielleicht ist es ein China-spezifisches Phänomen, denn für eine Promotion sind dort mehrere Veröffentlichungen Voraussetzung. Aber auch in Europa, Amerika etc. ist der Publikationsdruck sehr hoch, wenn es um Positionen und Gelder geht. So mag die DocCheck-Autorin Anke Hörster eine weitere Verbreitung dieses Phänomens auch nicht ausschließen.

Welchen Quellen darf man vertrauen?

Und wir? Wir müssen das Risiko eingehen und auf das Gute in der Wissenschaft vertrauen...

 

 

https://www.doccheck.com/de/detail/articles/25326-der-gefaelschte-impact-factor?utm_source=www.doccheck.com&utm_medium=DC%2520Search&utm_campaign=DC%2520Search%2520content_type%253Aall&utm_content=DC%2520Search%2520Impact-Faktor

https://forbetterscience.com/2020/01/24/the-full-service-paper-mill-and-its-chinese-customers/

 

Abbildungen: www.pixabay.com