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Viel Zucker, dazu Phosphorsäure – kaum ein nicht-alkoholisches Getränk gilt wohl als schädlicher für die Gesundheit als Cola. Und doch...

 

FORTSETZUNG:

Wie mag es kommen, dass dieser ältere Patient, der sich so vorbildlich mit sehr viel Obst und Gemüse ernährt, ausgerechnet wegen Magenschmerzen und Dyspepsie den Weg ins Krankenhaus antritt? Bei der Untersuchung findet der Arzt einen grünen Stein: Dieser „Phytobezoar“ hatte sich aus großenteils unverdaulichen Pflanzenfasern wie etwa Zellulose und Lignin gebildet.

Magensteine können im Zusammenwirken dieser Pflanzenstoffe mit Tannin, der Magensäure und Proteinen entstehen. Wenn Beschwerden auftreten, werden sie i.d.R. zerkleinert, etwa durch Stoßwellen oder Laser, so dass sie ausgespült werden können. Außerdem können Enzyme zum Einsatz kommen, die z.B. Zellulose abbauen können.cola2 pixabay

In einem Teil der Fälle hat sich aber auch ein überraschender Weg als erfolgreich erwiesen: Die Auflösung des Steins durch reichlichen Genuss von Cola!

Doch dies ist zweifellos eine Ausnahmesituation. Mehr zu den Folgen falscher Ernährung gibt es in unserer klinischen Fortbildung zum Metabolischen Syndrom.

 

 

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Abbildungen: www.pixabay.com