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Wir brauchen Vitamin D! Aber woher und wie? Ist eine Überdosierung möglich? Die Antwort zur letzten Frage lautet „Ja“ – mit dem Risiko akuten Nierenversagens.

 

FORTSETZUNG:

Dass Vitamin D für gesunde Knochen, aber auch für viele andere Organe und Prozesse im Körper wichtig ist und gegen den Winterblues hilft, ist bekannt. Auch dass wir das Vitamin selbst produzieren, wenn die Haut dem Sonnenlicht bzw. der UV-Strahlung ausgesetzt ist. Warum also zufüttern?

UV-Strahlung auch ohne Sonnenschein

Wir seien zu wenig an der Sonne, die ohnehin zu selten scheine, erst recht im Winter, wenn die Tage kurz und wir zudem komplett eingemummelt sind... Vielleicht mit Ausnahme des Satzanfangs galt das auch für Hahnemann, der bei recht guter Gesundheit 88 Jahre alt wurde.

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt für die Vitamin-D-Produktion eine tägliche Exposition von 5-25 Minuten, je nach Jahreszeit, Tageszeit und Hauttyp.* Das müsste mit einem kleinen Spaziergang, wie Hahnemann ihn immer wieder anmahnt, locker hinzukriegen sein. Aber die Wolken?

Wenn ich mit meiner neuen, selbsttönenden Brille spazieren gehe, bin ich überrascht, wie stark sie sich bei bewölktem Himmel einfärbt. Sie reagiert auf die UV-Strahlung... Ich lese nach: Oh, dünne Wolken oder Nebel können die UV-Strahlung sogar verstärken!**

Natürlich kann es im Einzelfall sinnvoll und nötig sein, Vitamin-D-Präparate einzunehmen. Aber dann bitte nicht übertreiben und auf eigene Faust womöglich hohe Dosen konsumieren. Wer braucht schon ein aktutes Nierenversagen?*** Ich halte mich derweil an Hahnemann, der zwar kein Vitamin D kannte, aber etwas von Gesunderhaltung verstand.

 

* https://www.netdoktor.de/ernaehrung/vitamin-d/mangel/

** http://www.bfs.de/DE/themen/opt/uv/einfuehrung/einfuehrung_node.html

 *** https://www.doccheck.com/de/detail/articles/14161-akutes-nierenversagen-danke-vitamin-d

Abbildungen:
www.pixabay.com, 11/2019