Dass Rauchen schädlich ist, weiß auch jede werdende Mutter. Dass Strabismus beim künftigen Erdenbürger zu den Folgen zählen kann, war bisher wohl nicht jeder Schwangeren bekannt.

 

Bitte nicht rauchenFORTSETZUNG:
Diesen Zusammenhang zwischen Tabakkonsum während der Schwangerschaft und schielenden Kindern hat eine chinesische Meta-Analyse deutlich gemacht. Zwanzig Studien mit den Daten von Kindern und Jugendlichen im Alter von 6 Monaten bis 17 Jahren flossen in die Analyse ein.

Danach erhöht sich das Risiko für Strabismus allgemein um 46 %. Für die beiden Formen des nach innen bzw. nach außen Schielens sind es sogar 65 %.

Die Hälfte der untersuchten Studien enthält auch konkrete Zahlen zum Zigarettenkonsum der Schwangeren (wobei ungewiss ist, wie ehrlich die Frauen bei ihren Angaben waren). Daraus ergibt sich, dass weniger als 10 Zigaretten am Tag zu einem immerhin um 17 % erhöhten Risiko führen, bei 10 und mehr Glimmstängeln sind es 79 %!

Unabhängig vom Rauchen tritt Strabismus familiär gehäuft auf. Außerdem sind Frühchen besonders oft betroffen: Jedes fünfte Kind mit einem Geburtsgewicht von max. 1250 g wird irgendwann schielen [2]. Und dass wiederum Rauchen in der Schwangerschaft ein deutlich erhöhtes Risiko für eine Frühgeburt in sich birgt, ist kein Geheimnis [3].

 

[1] http://news.doccheck.com/de/226326/rauchende-muetter-schielende-kinder/

[2] https://www.netdoktor.de/krankheiten/strabismus/

[3] https://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/neuro-psychiatrische_krankheiten/suchtkrankheiten/article/547462/verzicht-aufs-rauchen-verhindert-fruehgeburt.html

Fotos: www.pixabay.com, 11/2018

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