... wenn man Joghurtliebhaber ist.

Auf diesen - auch für die Ernährungsberatung in der Praxis interessanten - Zusammenhang deuten aktuelle Untersuchungen eines Berliner Forschungsteams.

Salz ist aus unserer Ernährung nicht wegzudenken

FORTSETZUNG:

Was wäre unser täglicher Speisezettel ohne Salz? Recht fade! Dass viele von uns mehr Salz zu sich nehmen als gut tut, ist bekannt. Warum es bei einem Teil der Menschen dadurch zu einer Blutdruckerhöhung kommt und bei anderen nicht, hat wohl, wie man seit geraumer Zeit annimmt, mit dem Geschehen im Darm zu tun.

Zur lebendigen Vielfalt im Darm – unserem Darmmikrobiom – gehören auch Milchsäurebakterien, darunter Lactobacillus murinus. Wie Berliner Forscher nun zeigen konnten, wirkt L. murinus hemmend auf bestimmte T-Helferzellen ein, die bei der Blutdruckerhöhung mitmischen. Eine gesunde, entsprechend große L.-murinus-Population wirkt also einer Blutdruckerhöhung entgegen.

Menschen, die sich „typisch westlich“ ernähren, beherbergen allerdings von L. murinus weniger Vertreter, als es bei nicht-industrialisierten Völkern der Fall ist. Diese Bazillen reagieren nämlich – wie man nun weiß – empfindlich auf Salz! Vereinfacht gesagt: Mehr Salz = weniger L. murinus = höherer Blutdruck.

Die Berliner Studie umfasste nur wenige Probanden, aber es zeigte sich klar, dass ein Probiotikum mit Milchsäurebaktierien die Wirkung selbst einer besonders salzreichen Kost kompensierte! Und Joghurt bietet sich als Lieferant an! Allerdings geht aus der Meldung nicht hervor, ob es speziell L. murinus sein muss oder ob andere Milchsäurebakterien die gleiche Kraft haben.

 

http://news.doccheck.com/de/blog/post/7751-ein-joghurt-gegen-hypertonie/

 

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