Im Alter lässt die Leistung des Gehirns nach, im Gedächtnis entstehen Lücken. Forscher arbeiten nun erfolgreich daran, diese „Löcher im Käse“ wenigstens ansatzweise wieder zu schließen.

 

FORTSETZUNG: Noch recht neu ist eine Forschungsrichtung, die den möglichen Einfluss von Proteinen auf das Gehirn untersucht. Dabei haben die Wissenschaftler älteren Mäusen Blut bzw. Plasma jüngerer Tiere oder auch aus menschlicher Nabelschnur verabreicht. Es wirkte wie ein Jungbrunnen, denn daraufBetagte Patienten leiden häufiger unter Gedächtnislückenhin verbesserten sich die kognitiven Fähigkeiten der Mäuse deutlich, und die „Alten“ legten ein Verhalten an den Tag, das sonst nur für jüngere Tiere typisch ist.

Inzwischen laufen mehrere klinische Studien, die zeigen werden, ob sich bei Menschen mit Alzheimer, Parkinson u.a. Erkrankungen ähnliche Wirkungen erzielen lassen. Viele potenzielle Therapien im Zusammenhang mit neurologischen Erkrankungen scheitern bisher daran, dass die Wirkstoffe die Blut-Hirn-Schranke nicht überwinden können. Aus bisher unbekannten Gründen trat dieses Problem hier nicht auf.

http://news.doccheck.com/de/171848/hirnalterung-blutbad-im-jungbrunnen/
http://www.nature.com/nature/journal/v544/n7651/full/nature22067.html

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