Ein Rahmen für die Selbstbehandlung

Ein Rahmen für die Selbstbehandlung• Behandeln Sie nur Beschwerden, bei denen Sie sicher sind, dass Sie die medizinischen Risiken einschätzen können. Typische Anwendungsgebiete können z. B. sein: kleine Verletzungen, leichte grippale Infekte, einfache Magen-Darmbeschwerden, leichte Schlafstörungen, Reisekrankheit.

• Wenn vermeintlich einfache Erkrankungen „entgleisen“ oder sich „schleppen“, holen Sie professionellen Rat ein.

• Behandeln Sie nicht jede kleine Unpässlichkeit – auch nicht homöopathisch. Ihr Körper ist mit einer Selbstregulation ausgestattet. Insbesondere bei Kindern führt die sofortige Arzneigabe bei Kleinigkeiten u. U. zu falschen Konditionierungen.

• Beschränken Sie sich auf Selbstbehandlungen und die Behandlung von Familienmitgliedern. Nachbarschaftshilfe und Freundschaftsdienste sind eine gute Sache, aber schon in einer rechtlichen Grauzone. Spätestens regelmäßige Behandlungen (auch wenn unentgeltlich) sind verboten.

• In Notfällen haben die üblichen Erste-Hilfe-Maßnahmen Vorrang vor einer homöopathischen Behandlung.

Keine Hochpotenzen in der Selbstbehandlung!• Übernehmen Sie nicht unkritisch jede Empfehlung aus so genannten Ratgebern oder Laienkursen. Grund zu Skepsis besteht dann, wenn...
- vorwiegend hohe Potenzen (über C 30) genannt werden,
- Standarddosierungen in häufigen Wiederholungen ohne zwischenzeitliche Reaktionsbeurteilung empfohlen werden,
- ernste, chronische Krankheiten behandelt werden sollen,
- keine Hinweise zu medizinischen Risiken erfolgen und/oder
- nicht auf besondere homöopathische Reaktionen hingewiesen wird.

Sie haben Fragen? Rufen Sie uns an unter +49 (0)4331 4388480 oder schreiben Sie uns eine e-Mail.

 

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